Geballte Ladung Mädchenpower
22. Juli 2019
Das Laureus Girls in Sport Sommercamp 2019 ist bereits Geschichte.
Während einer traumhaften Juliwoche durften 70 Mädchen und junge Frauen unter professioneller Führung viele neue Sportarten kennenlernen, sich mit Gleichgesinnten über Themen wie Schule, Freundschaft, Sexualität und Eltern austauschen und dabei jede Menge Spass haben.

Mit viel Freude blickt die Laureus Stiftung Schweiz zurück auf eine erlebnisreiche und unfallfreie Sportwoche in der neuen Sportarena des Campus Sursee zurück. 70 teilnehmende Mädchen, wovon vier mit einer leicht geistigen oder körperlichen Beeinträchtigung, verbrachten vom 15. bis 19. Juli 2019 eine tolle gemeinsame Zeit, gespickt mit viel Sport und Bewegung. Grosser Wert wurde auch auf die Persönlichkeitsentwicklung gelegt. Im Angebot standen Workshops wie Boxen, Pilates, Judo, Modern Dance oder auch Unihockey oder Basketball.
„Viele Sportarten habe ich vorher noch nie ausprobiert. Auch das Improvisationstheater hat mir sehr gefallen. Beim Schwimmen habe ich mich besonders wohl gefühlt und ich denke, dass ich nun auch in meinem Alltag vermehrt im Hallen- oder Freibad meine Runden drehen werde“, so eine der Teilnehmerinnen.

Eines der Highlights der Woche war mit Sicherheit der grosse Urban Dance Workshop, den die jungen Frauen gemeinsam unter der Führung von Lena Scheidegger, Projektleiterin DanceQweenz, bestritten. DanceQweenz ist nebst dem Girls in Sport Camp das zweite Projekt im Bereich der Mädchenförderung, das Laureus seit letzten Herbst fördert. Die Mädchen staunten nicht schlecht, als die ehemalige Eiskunstläuferin Denise Biellmann und die Rollstuhlsportlerin Edith Wolf-Hunkeler ihnen beim grossen Dance-Workshop persönlich einen Besuch abstatteten. Die Laureus Schweiz Botschafterinnen nahmen sich speziell viel Zeit für die Mädchen.
Edith Hunkeler: „Es ist unglaublich, wie motiviert die Kinder dabei sind und einfach schön, so viele strahlende Augen zu sehen. Von der Idee her finde ich es perfekt, den Mädchen durch das Camp Einblick in viele verschiedene Sportarten zu geben und sie zu motivieren, sich auch ausserhalb der Camps viel zu bewegen. Ein tolles Projekt, das die Mädchen in ihren gesellschaftlichen Herausforderungen stützt und ermutigt.“

Auch Laureus-Botschafterin Kathrin Lehmann nahm sich Zeit für die Girls im Camp und leitete den Unihockey-Workshop. Tipps und Tricks zum Spiel mit dem kleinen Ball sowie viel Wertvolles für Ihren persönlichen Weg nahmen die Teilnehmerinnen von der ehemaligen Fussball- und Unihockeyspielerin gerne entgegen.
Projektleiterin Rahel Bosshard: „Es geht um viel mehr als Bewegung bei uns im Girls in Sport Camp. Die Mädchen entwickeln einen starken Teamgeist und ein gesundes Körpergefühl. Die Leiterinnen leisten tolle Arbeit und stellen große Vorbilder für die Mädchen dar.“
Das Projekt Girls in Sport wurde von der Stiftung selbst initiiert, um ein nationales Kompetenzzentrum aufzubauen. In Zusammenarbeit mit dem BASPO, der Gesundheitsförderung Schweiz und der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) werden neue Konzepte zur Förderung von Mädchen und jungen Frauen im Breitensport erarbeitet.
Weitere Informationen zum Projekt Girls in Sport gibt es hier.
Impressionen Girls in Sport Sommercamp 2019
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